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Schiefner spricht mit Bahnführung über 2-gleisigen Ausbau und Niers-Express

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Udo Schiefner, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Viersen, traf den Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Ronald Pofalla und den Konzernbevollmächtigten für das Land Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink. Schiefner thematisierte den dringend notwendigen Ausbau und die Modernisierung der Schieneninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen und am linken Niederrhein.

Der durchgängig zweigleisige Ausbau des Schienenweges zwischen Viersen und Venlo ist dem SPD-Politiker wichtig. Der Ausbau steht im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 und sollte nun zügig realisiert werden. Die Bahnvertreter versicherten Schiefner, dass die Gespräche mit dem Verkehrsministerium zur Aufnahme der Planungen konstruktiv vorangingen. Bei der Bahn würde die Maßnahme mit der entsprechenden Priorität vorangetrieben. Das Bahnhofsumfeld in Kaldenkirchen soll dabei ebenfalls aufgewertet werden, sobald die dafür erforderlichen Mittel bereitstehen.

Betriebsqualität, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Niers-Express zwischen Kleve und Düsseldorf waren ebenfalls Gesprächsthema der drei. Alle Aspekte sollen verbessert werden. Viele Pendler nutzen die klimafreundliche Alternative zum Auto für ihren Weg vom Niederrhein in die Ballungsräume. Für Schiefner ist der Niers-Express eine Herzensangelegenheit. So konnte der Bundestagsabgeordnete zum Beispiel erreichen, dass der Bahnhof in Kempen - als bundesweit erste Verkehrsstation - noch in diesem Jahr mit der neuesten Generation der Fahrgastinformationsanlagen ausgestattet wird.

Pofalla und Lübberink bekräftigten, dass sich die Bahn der Bedeutung der Strecke Niers-Express für die Region bewusst ist. Durch Investitionen in Strecke, Bahnübergänge und Verkehrsstationen in dreistelliger Millionenhöhe soll dem in den folgenden zehn Jahren Rechnung getragen werden. In enger Abstimmung und mit Unterstützung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und des Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen konnte darüber hinaus die Vorplanung für eine mögliche Erneuerung von Stellwerken und Bahnübergängen zwischen Kleve und Krefeld auf den Weg gebracht werden. Weiterhin wird zurzeit durch ein unabhängiges Beratungsunternehmen für Bahnsysteme eine Betriebsprozessanalyse für den Niers-Express durchgeführt. Aus den Ergebnissen sollen dann mögliche Verbesserungs- und Stabilisierungsmaßnahmen abgeleitet werden, die bereits vor einer Streckenmodernisierung Verbesserungen für die Pendler und Reisenden bringen können.

Dies sind unmittelbare Erfolge der Arbeitsgruppe, in der neben Udo Schiefner weitere Abgeordnete aus Bundes- und Landespolitik, Vertreter des Verkehrsministeriums NRW, Aufgabenträger und Bahn gemeinsam für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Schienenanbindung des linken Niederrheins kämpfen. 

Mit Antidemokraten macht man keine gemeinsame Sach...
Für schnellere Planung und Genehmigung
 

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Freitag, 10. Juli 2020

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